• Artenschutz und Monitoring

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Artenschutz durch Wissen

Wissen, welche Arten auf unseren Flächen vorkommen, um diese besser schützen zu können!

Bei mehr als einer Millionen Arten weltweit (über 1,3 Mio. Tierarten, über 300 Tausend Pflanzenarten) und der aktuellen medialen Präsenz des Themas Umwelt (z. B. Klimastreik, Hambacher Forst), nimmt der Schutz unserer Natur eine ganz zentrale Rolle ein. Nicht ohne Grund wird bereits im ersten Paragraphen des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) der Schutz der biologischen Vielfalt behandelt. In Plan- und Genehmigungsverfahren ist die Prüfung artenschutzrechtlicher Belange mittlerweile zum Standard geworden.

Beim Artenschutz geht es ganz konkret um den Schutz wildlebender Tier- und Pflanzenarten sowie ihrer Lebensräume.

Artenschutz und Monitoring der SUNK

Tier- und Pflanzenarten am Grünen Band und im Naturerbewald

Auch in unserer Stiftung für Umwelt, Natur- und Klimaschutz spielt der Artenschutz eine fundamentale Rolle. Kenntnisse über vorkommende Tier-/Pflanzenarten und auch Biotope sind bei unserer täglichen Arbeit auf den Flächen fundamental. Denn, wir können nur das schützen und dem Aufmerksamkeit schenken, was wir auch kennen.

Um also zu wissen was überhaupt in einem Gebiet vorkommt, nutzen wir verschiedene Erfassungsmethoden. Werden wiederholt dieselben Artengruppen in bestimmten Gebieten erfasst spricht man von Monitoring. Dieses ist vor allem bei der Erfolgskontrolle und Validierung von Maßnahmen ein wichtiges Instrument. Im besten Fall wird in einem Projekt vor und auch nach einer Maßnahme der Zustand bzw. eben die Entwicklung der Natur dokumentiert.

Kontakt

Franziska Bethge, Artenschutz und Monitoring

Telefon: 0391 556866-32
Mobil: 0160 97737163 
Fax: 0391 556866-67
E-Mail: bethge(at)sunk-lsa.de

Fotomonitoring

Insektenerfassung

Vegetationskartierung

Tagfaltermonitoring

Moderne Technik im Artenschutz

Wie die Technik den Schutz der Tiere und die Dokumentation erleichtert

Als weitere Unterstützung für unsere Flächenarbeiten haben wir im Jahr 2020 eine Infrarot-Drohne angeschafft. Neben der fotografischen Dokumentation unserer Projekte, kommt diese vor allem im Zuge von Mäharbeiten zum Einsatz. So konnten während der ersten Einsätze in 2021 mehrere Feldhasen sowie Rehkitze entdeckt und ein sehr junges kleines Kitz gerettet werden.

Neben größeren Projekten, wie Ackerumwandlungen, dem Offenhalten wertvoller Magerrasen und Sandbereiche oder der Erneuerung von Durchlässen zur Förderung der (ökologischen) Durchgängigkeit, setzen wir auch kleinere Projekte zur direkten Förderung von Arten um. Dazu gehören z. B. das Anbringen und die Kontrolle bzw. Pflege von Vogel- und Fledermausnistkästen.