Über uns

Über drei Jahrzehnte setzt sich die SUNK unermüdlich für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen in Sachsen-Anhalt ein.

Hunderte Umweltprojekte hat die Stiftung seither unterstützt und vielzählige Umweltpreistragende gekürt. Über 1.000 junge Teilnehmende engagierten sich in ihrer Einsatzstelle innerhalb des Freiwilligen Ökologischen Jahres für die Natur. 2011 wurde das Aufgabenfeld der SUNK durch die Übertragung von Naturerbeflächen erweitert.
So pflegt und entwickelt die Stiftung inzwischen mehr als 4.000 Hektar Fläche Grünes Band und Naturerbewald bei Blankenburg. Heute beschäftigt die Stiftung über 20 Mitarbeitende und hat seit 2022 eine Außenstelle in Blankenburg (Harz) im Verwalterhaus des Großen Schlosses.
Ton an

Die SUNK in Zahlen

30 Jahre
Die SUNK engagiert sich seit drei vollen Jahrzehnten für den Erhalt natürlicher Lebensgrundlagen.
Über 20 Mitarbeitende
So viele Menschen beschäftigt die Stiftung heute.
Über 1.000 junge Teilnehmende
Sie engagierten sich im Freiwilligen Ökologischen Jahr für die Natur.
Mehr als 4.000 Hektar
Die Stiftung pflegt und entwickelt diese Fläche am Grünen Band und Naturerbewald bei Blankenburg.

Die Geschichte der SUNK

1991

Beschluss zur Initiierung eigenständiger Umweltstiftungen in den neuen Bundesländern

07. September 1991

Gründung Förderverein Stiftung Umwelt und Naturschutz e. V.

01. Dezember 1991

Bewilligung von finanziellen Mitteln

durch das Umweltministerium des LSA zur institutionellen Förderung des Fördervereins und die Vergabe erster Fördermittel an Umweltprojekte

12. April 1994

Landtagsbeschluss über das Gesetz zur Errichtung einer Umweltstiftung für das LSA

07. Mai 1994

Festakt im ehemaligen Europaministerium

zur Gründung der Stiftung Umwelt und Naturschutz des Landes Sachsen-Anhalt (SUN)

2003

Einzug in das Umwelthaus am Schleinufer Magdeburg.

27. Juli 2005

Gründung der SUNK

Landtagsbeschluss über die Zusammenführung mit der Stiftung Klimaschutz LSA zur Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz des Landes Sachsen-Anhalt (SUNK)

28. Januar 2011

Erster NNE-Vertrag

Unterzeichnung des ersten Vertrages zur Übernahme von Flächen aus dem Nationalen Naturerbe (NNE)

Seit 2012

Trägerin des ÖBFD

Die SUNK wird Trägerin des ökologischen Bundesfreiwilligen Dienstes (ÖBFD) in Sachsen-Anhalt.

Seit 2020

Neue Geschäftsführerin

Dr. Nele Herkt wird die Geschäftsführerin der SUNK.

Seit 2023

Erste SUNK-Außenstelle

Erste SUNK-Außenstelle in Blankenburg im Großen Schloss.

Stiftungsgeschichte

Die Wurzeln der heutigen Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz des Landes Sachsen-Anhalt reichen zurück in die Wendezeit um 1990. Bekannte Persönlichkeiten wie die damalige Volkskammer-Präsidentin Dr. Sabine Bergmann-Pohl, Herr und Frau Dr. Dörfler, Matthias Platzeck oder Prof. Michael Succow setzten sich aktiv dafür ein, in den ostdeutschen Bundesländern Umweltstiftungen zu errichten. Ziel war es, nach dem Vorbild der schon seit Jahren agierenden Umweltstiftungen in den westdeutschen Bundesländern, unter anderem Finanzmittel und Liegenschaften für die Unterstützung von Umweltprojekten bereitzustellen.

In Sachsen-Anhalt wurde dafür 1991 ein Förderverein gegründet. Durch finanzielle Zuwendungen des damaligen Umweltministeriums konnte bereits im Folgejahr mit der Förderung erster Umweltprojekte begonnen werden. Nachdem der Landtag von Sachsen-Anhalt das Gesetz zur Errichtung einer Stiftung Umwelt und Naturschutz verabschiedet hatte, fand am 7. Mai 1994 die festliche Gründung statt. Das Land Sachsen-Anhalt stellte erstes Stiftungskapital zur Verfügung und der vorangegangene Förderverein ging vollständig in die Stiftung über. Damit war die neue sachsen-anhaltische Umweltstiftung, kurz SUN, arbeitsfähig.

Schwerpunkt der Stiftungsarbeit

Dies war und ist die gezielte finanzielle Förderung von Umweltprojekten. Im selben Jahr wurde die Stiftung als einer der beiden Träger für die Durchführung des Freiwilligen Ökologischen Jahres im Land Sachsen-Anhalt anerkannt. Im Jahr 2005 beschloss der Landtag von Sachsen-Anhalt den Zusammenschluss mit der Stiftung Klimaschutz des Landes Sachsen-Anhalt.

Aus der SUN wurde die SUNK - die Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz des Landes Sachsen-Anhalt. Die Übernahme von Flächen aus dem Nationalen Naturerbe ins Stiftungseigentum hat das Aufgabenspektrum der Stiftung entscheidend erweitert. Seit 2011 stellt sich die SUNK der verantwortungsvollen Aufgabe, die übernommenen Flächen in ihrer Einzigartigkeit auch für kommende Generationen zu erhalten und weiterzuentwickeln.

Der Stiftungssitz in Magdeburg

Mit finanzieller Unterstützung durch die Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt konnte die SUNK den Stiftungssitz im Jahr 1996 erwerben und erste Sanierungsmaßnahmen durchführen.

Seit 2003 ist die Stadtvilla Sitz der Geschäftsstelle der SUNK. Aktuell finden weitere Sanierungsmaßnahmen statt. Das Haus befindet sich in der Steubenallee 2 in Magdeburg gegenüber der Sternbrücke.

Foto: SUNK

Ihre Ansprech­personen

Sandra Goltz-Dangler

Leiterin Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Manuel Pape-Raschke

Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Pirol-Gesang aus Sachsen-Anhalt