Grünes Band trifft UNESCO Biosphärenreservat Drömling: Wanderung begeistert Teilnehmende

Entlang des 1,5 km langen Rundwegs konnten die Teilnehmenden die neuen SUNK-Infotafeln zur heimischen Flora und Fauna sowie die neuen Kunst-Installationen entdecken, welche eine besondere Perspektive auf die Geschichte und die Natur des Grünen Bands eröffnen. Ein Highlight war der Aussichts- und Beobachtungsturm mit seinem Blick über das Niederungsgebiet des Drömlings.
Erinnerungen an die innerdeutsche Grenze
Dass das Grüne Band auch ein Ort persönlicher Erinnerungen ist, wurde während der Wanderung immer wieder deutlich. Fast alle Teilnehmenden konnten sich noch an die Zeit der ehemaligen innerdeutschen Grenze erinnern. Besonders bewegend war die Geschichte eines Teilnehmers, dessen elterlicher Hof einst den Grenzanlagen weichen musste.
An der Wegweiser-Station wurde die europäische Dimension des Grünen Bandes thematisiert. Im Mittelpunkt standen die Zusammenhänge von Naturschutz, Frieden und Demokratie sowie die Entwicklung des ehemaligen Grenzraums.

Naturbeobachtungen am Grünen Band
Auch die Natur zeigte sich von ihrer besten Seite: Ein Rotmilan zog seine Kreise über der Gruppe und am ehemaligen Bahndamm konnten deutliche Spuren des Bibers bestaunt werden. Die Beobachtungen machten die Bedeutung des Grünen Bandes als Biotopverbundsystem und Modellregion für nachhaltige Entwicklung im UNESCO-Biosphärenreservat Drömling unmittelbar erlebbar.
Lebensraum langfristig sichern
Um den besonderen Lebensraumdauerhaft zu erhalten, wollen wir den Natur- und Erinnerungspfad künftig durch ein Beweidungsprojekt ergänzen. Dafür suchen wir passende Landwirtschaftsbetriebe, die sich an der Landschaftspflege beteiligen möchten. Ein öffentlicher Aufruf wird noch folgen.
Ihre Ansprechpersonen

Christian Wiegmann

Corinna Klukas

