Sicherung des Grünes Bandes Sachsen-Anhalt
durch Flächenübernahme und Entwicklung zum Biotopverbund

Rund 1.600 ha im Bereich der ehemaligen innerdeutschen Grenze, dem sog. Grünen Band, wurden der Stiftung übertragen.

Das Grüne Band Sachsen-Anhalt, d. h. der linienhafte Bereich zwischen der ehemaligen Grenze und dem Kolonnenweg, ist mit 343 km Länge ein wichtiger Bestandteil des deutschen und sogar europäischen Biotopverbundsystems zwischen der Norwegisch-Russischen Grenze und dem Schwarzen Meer.

Die SUNK ist mit gut einem Drittel des Flächenanteils in Sachsen-Anhalt der größte Flächeneigentümer.

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Sicherung und Erhalt der biologischen Vielfalt durch die Entwicklung eines halboffenen Biotopverbundsystems und die Bewahrung der historischen Erinnerung an die friedlich überwundene, ehemalige innerdeutsche Teilung sind Entwicklungsziele, die es im Rahmen des Flächenmanagements umzusetzen gilt.
Als Grünes Band soll der Verlauf der einstigen Grenzlinie für künftige Generationen sichtbar und durch sanften Tourismus erlebbar gestaltet werden.

Die Stiftung unterstützt das Vorhaben der Landesregierung das Grüne Band in Sachsen-Anhalt als Nationales Naturmonument auszuweisen.

Ein wichtiger Schritt ist die Arrondierung der stiftungseigenen Flächen. Über die Bereitstellung von Landesmitteln konnten geplante Flurneuordnungs- und Landtauschverfahren angegangen und im Jahr 2017 erste Lücken im Grünen Band geschlossen werden.


Foto (1-3; 5) Sebastian Grimm, Foto (4) Karsten Sett