Flächenmanagement

Um die biologische Vielfalt in Deutschland zu sichern, hat die Bundesregierung 2005 beschlossen, ausgewählte und national bedeutende Naturschutzflächen im Bundeseigentum von der Privatisierung auszunehmen und unentgeltlich, als Nationales Naturerbe, an die Bundesländer, die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), Naturschutzorganisationen und anderen zu übereignen.

In der Bundesrepublik Deutschland soll ein Gesamtumfang von ca. 125.000 Hektar übertragen werden. Dabei handelt es sich oft um Flächen, die militärisch genutzt wurden oder innerhalb der ehemaligen innerdeutschen Grenze liegen (Grünes Band), Flächen aus dem Volkseigentum der DDR (sog. BVVG-Flächen) oder Flächen in Bergbaufolgelandschaften.

Abb. Schematische Übersicht der Landschaftsräume entlang des Grünen Bandes in Sachsen-Anhalt

Die Stiftung hat im Bereich des Grünen Bandes von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) Flächen mit einem Gesamtumfang von 2.000 ha übertragen bekommen.
Im Harz, rund um die Gemarkungen Heimburg, Blankenburg, Hüttenrode und Cattenstedt, wurden Waldflächen in der Größenordnung von insgesamt 2.400 ha übernommen (ehemals Verwaltung durch die BVVG-Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH).

In den gemeinsamen Vereinbarungen zwischen dem Bund, dem Land Sachsen-Anhalt und der Stiftung wurde festgelegt, dass die erworbenen Flächen dauerhaft als Bestandteil des Grünen Bandes und als Teil des Nationalen Naturerbes der Bundesrepublik Deutschland zu sichern sind.



Stiftungseigene Flächen am Grünen Band

Werbener Elbetal

Altmark

Drömling

Börde

Nördliches Harzvorland

Harz

Stiftungseigene Flächen Nationales Naturerbe

Stiftungswald Blankenburg (W)