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Langjähriger Vorstandsvorsitzender der SUNK zurückgetreten
Der langjährige Vorstandsvorsitzende der Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz des Landes Sachsen-Anhalt, Peter Oleikiewitz, hat nach 20 Jahren aus persönlichen Gründen sein Amt niedergelegt.
Der Stiftungsrat bedauerte in seiner letzten Sitzung den Beschluss und dankte ihm für sein langjähriges Wirken.
Peter Oleikiewitz, der bis 2006 auch umweltpolitischer Sprecher der SPD im Landtag war, initiierte im September 1991 zusammen mit anderen Umweltaktivisten in Dessau den Förderverein zur Gründung der Stiftung.
In seiner Funktion als Abgeordneter trug er wesentlich dazu bei, dass im Mai 1994 die Stiftung per Landtagsbeschluss gegründet wurde.
Bis zur Neuwahl eines Vorstandsvorsitzenden nimmt sein Stellvertreter, Herr Jürgen Stadelmann, MdL, diese Funktion wahr.
Projekt in der Oranienburger Heide erfolgreich abgeschlossen!
Durch die Stiftung wurde das Projekt „Analyse der Raumordnung von Robustrassen auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Oranienburger Heide“ mit Fördermitteln unterstützt. Dieses Vorhaben wurde vom Professor Hellriegel Institut e. V. an der Hochschule Anhalt in Bernburg initiiert und in engem Zusammenhang mit dem von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderten Projekt „Entwicklung von kosteneffizienten Strategien zum Erhalt und zur Entwicklung von FFH-Offenlandlebensräumen auf großen Flächen“ durchgeführt.
Ziel des Vorhabens war die Erfassung des Aufenthalts- und Weideverhaltens von Robustrassen, Pferden und Rindern, auf einer großen Ganzjahresstandweide. Dazu wurden beginnend im Herbst 2009 eine Kuh und eine Stute mit GPS-Empfängern ausgestattet. Da sich die Tiere überwiegend im Herdenverband aufhalten, konnte von den zwei besenderten Tieren Rückschlüsse auf das Raumnutzungsverhalten der Herde gezogen werden.
Die so erfassten Daten waren Grundlage um herauszufinden, ob bestimmte Lebensraumtypen vorwiegend zur Nahrungsaufnahme oder zum Lagern genutzt werden, oder ob manche Lebensraumtypen nur "durchwandert" wurden. Ebenso konnten aus den Daten auch Aussagen über ein verändertes Raumnutzungsverhalten der Weidetiere im Jahresverlauf abgeleitet werden.
Die Ergebnisse wurden im Rahmen einer Abschlusspräsentation am 12.10.2011 in Oranienburg vorgestellt und konnten in der anschließenden Exkursion vor Ort besichtigt werden.

07.September 1991 - Rückblick auf ein historisches Datum
Vor nunmehr 20 Jahren wurde im Bauhaus in Dessau der Verein zur
Gründung der Stiftung Umwelt und Naturschutz gegründet.
Daraus ging 1994 die Stiftung Umwelt und Naturschutz (SUN) hervor.
Auf dem weiteren Weg erfolgte dann 2005 die Fusion mit der Stiftung Klimaschutz des Landes Sachsen Anhalt zur heutigen Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz, kurz SUNK.
Aus diesem Anlass hielt der langjährige Vorstandsvorsitzenden Herr Peter Oleikiewitz eine kurze Rückschau.
Nicht ganz ohne Stolz blickte er auf die vielen Projekte zurück, die mit Hilfe von Fördermitteln in den letzten 20 Jahren realisiert werden konnten. Mit der Unterzeichnung der Verträge zur Übernahme von Flächen des Grünen Bandes und des Nationalen Naturerbes Anfang dieses Jahres, stehen für die Stiftung weitere interessante Aufgaben an.
Spendenaktion "Grüne Karte zeigen"
Unter dem Motto „Grüne Karte zeigen“ möchten der Landestourismusverband SA und die Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz in Sachsen-Anhalt neue Akzente im nachhaltigen Tourismus und Klimaschutz setzen. Die Idee: Jeder Tourist verbraucht für seine Reise eine gewisse Menge an CO2 und hinterlässt somit einen „Klima-Fußabdruck“. Durch Baumpflanzaktionen soll dieser wieder kompensiert werden.
Die Verantwortung für die Verwaltung der Spenden und die fachliche Auswahl geeigneter Projekte sind in der Stiftung angesiedelt.
Spendenkonto „Grüne Karte zeigen“
Kto. 36253919
BLZ: 81053272 der Stadtsparkasse Magdeburg

